SF Grißheim II – SV Au-Wittnau III 3:4
Bericht von Moritz Heine
Zu ungewohnter Anstoßzeit um 16 Uhr entwickelte sich zunächst ein einseitiges Spiel zugunsten des SV Au-Wittnau. Die Gäste starteten konzentriert und überlegen in die Partie und belohnten sich früh für ihren Aufwand. In der 22. Minute erzielte Smiddi nach Vorlage von Pesch das verdiente 0:1. Au-Wittnau blieb spielbestimmend und erhöhte kurz vor der Pause: In der 41. Minute traf Pesch nach Vorarbeit von Eli zum 0:2-Halbzeitstand.
Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte Au-Wittnau zunächst nahtlos an die starke Leistung an. In der 50. Minute erhöhte MaierFlo nach Vorlage von Mogge Gutmann auf 0:3. Nur fünf Minuten später schnürte Pesch seinen Doppelpack und stellte nach erneutem Zuspiel von Eli auf 0:4 (55.). Was danach folgte, war jedoch ein deutlicher Bruch im Spiel der Gäste – fast so, als hätte zur 55. Minute plötzlich die Koffeinwirkung nachgelassen.
Bis dahin hellwach und spritzig, wirkte Au-Wittnau auf einmal einen Tick zu entspannt. Die Konzentration ließ nach, Grißheim kam besser in die Partie und machte das Spiel durch mehrere Treffer unnötig spannend. Au-Wittnau verlor die klare Linie und brachte sich selbst in Bedrängnis – als hätte man den Energieschub der ersten Stunde einfach in der Kabine vergessen nachzufüllen. Am Ende reichte es dennoch für einen knappen 4:3-Auswärtssieg. Trotz der schwächeren Schlussphase bleibt festzuhalten: Die starke Anfangsleistung war entscheidend – und im Meisterschaftskampf zählen letztlich nur die drei Punkte.
Motto des Spiels:
„Wer vorne trifft, darf hinten auch mal schwitzen.“ (Moritz H., 2026, Philosoph der Neuzeit (Anm. d. Redaktion))