Für das erste Spiel in der Aufstiegsrunde herrschten beste Bedingungen im Burgblickstadion. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen 28 Grad war alles für den Auftakt der Aufstiegsrunde zur Kreisliga A angerichtet. Zahlreiche Zuschauer fanden den Weg an den Sportplatz, die erste Mannschaft sorgte mit Fan-Plakaten und Rauchtöpfen für zusätzliche Unterstützung und schuf gemeinsam mit den Fans eine großartige Atmosphäre.
Starker Beginn bleibt unbelohnt
Pünktlich um 18:48 Uhr eröffnete die Zwait die Aufstiegsrunde und setzte direkt ein erstes Ausrufezeichen mit einem langen Ball in den gegnerischen Strafraum. In der Anfangsphase gehörte die Partie klar den Hausherren. Bereits nach fünf Minuten wurde Kury mit einem langen Ball in Szene gesetzt, legte sich den Ball jedoch etwas zu weit vor. Drei Minuten später machte er es besser, setzte sich durch und flankte auf Sven, dessen Kopfball jedoch neben dem Tor landete.
Auch danach blieb Wittnau am Drücker. Mehrere Standardsituationen durch Niki sowie Eckbälle sorgten für Gefahr. Die beste Möglichkeit hatte Mischa, dessen Kopfball nach einer Ecke knapp am Tor vorbeiging. Nach einer Viertelstunde war klar: Die Zwait hatte das Spiel im Griff, belohnte sich jedoch nicht für den engagierten Auftritt.
Opfingen schlägt eiskalt zu
Mit zunehmender Spieldauer fand auch der SV Opfingen besser in die Begegnung. Nach einer Trinkpause musste Benji zunächst einen Freistoß stark zur Ecke klären. In der 29. Minute folgte dann die kalte Dusche für die Gastgeber. Über die rechte Seite kombinierten sich die Gäste durch, die flache Hereingabe wurde am kurzen Eck zum 0:1 verwertet – die erste wirklich gute Chance der Opfinger.
Der Gegentreffer zeigte Wirkung. Opfingen gewann nun mehr Zweikämpfe und erspielte sich weitere Möglichkeiten. In der 38. Minute erhöhte der Gast nach einem Einwurf auf 0:2. Eine Flanke ins Strafraumzentrum fand einen Abnehmer, dessen Kopfball vom Innenpfosten ins Tor sprang.
Kurz vor der Pause meldete sich Wittnau noch einmal zurück. Kury wurde von Marlon auf die Reise geschickt, seine Hereingabe fing jedoch der Torwart ab. Wenig später kam Sven nach einer Flanke des aufgerückten FU zum Kopfball, setzte diesen aber deutlich über das Tor. So ging es trotz einer insgesamt ordentlichen Leistung mit einem 0:2-Rückstand in die Halbzeit.
Anschlusstreffer bringt Hoffnung zurück
Nach dem Seitenwechsel war der Wille unserer Zwait sofort erkennbar. Die Mannschaft setzte alles daran, den Rückstand aufzuholen. Der verdiente Lohn folgte in der 60. Minute: Nach einer Ecke von Niki stieg Mischa am kurzen Pfosten am höchsten, kommt allerdings nicht an den Ball und die Ecke schlägt sehenswert direkt zum 1:2-Anschlusstreffer ein.
Die Partie wurde nun deutlich hitziger. Wittnau drängte auf den Ausgleich, musste jedoch in der 70. Minute den nächsten Rückschlag hinnehmen. Nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite traf ein Opfinger Angreifer technisch stark am kurzen Pfosten und setzte den Ball unhaltbar zum 1:3 in den Winkel.
Josef sorgt für die direkte Antwort
Wer dachte, die Partie sei damit entschieden, wurde eines Besseren belehrt. Nur zwei Minuten später schlug die Zwait zurück. Kapitän Niki spielte einen langen Ball nach vorne, den der gegnerische Torwart unterschätzte. Der Ball sprang über den Keeper hinweg, Josef reagierte am schnellsten und schob zum 2:3 ins verwaiste Tor ein.
In der Schlussphase warf Wittnau nochmals alles nach vorne. Mit viel Leidenschaft und Einsatz suchte die Mannschaft den Ausgleich, doch die Gäste verteidigten den knappen Vorsprung letztlich über die Zeit.
Auf Leistung lässt sich aufbauen
Am Ende steht zwar eine 2:3-Niederlage im ersten Spiel der Aufstiegsrunde, die Leistung unserer Mannen macht jedoch Mut für die kommenden Aufgaben. Über weite Strecken zeigte die Mannschaft, warum sie sich souverän die Meisterschaft gesichert hat, und hielt gegen einen starken Gegner jederzeit dagegen.
Die nächste Chance auf wichtige Punkte bietet sich bereits am kommenden Mittwoch. Dann gastiert die Zwait um 19:30 Uhr in Zähringen. Die Mannschaft freut sich erneut auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer Fans.