Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen traf die dritte Frauenmannschaft der Alemannia Zähringen auf die zweite Mannschaft von Au-Wittnau. Die äußeren Bedingungen verlangten beiden Teams einiges ab, dennoch entwickelte sich eine engagierte Partie, die in Freiburg Zähringen stattfand.
Mit dem Anpfiff übernahm Zähringen zunächst die Initiative. Wittnau trat in einer klar strukturierten Formation mit Dreierkette an: Lottie, Maya und Leonie bildeten die letzte Linie, davor agierten Anja und Mila auf der Sechs. Alina übernahm die Rolle auf der Zehn, während Ronja und Miri über die Flügel Druck machten. Im Sturm sollten Nicoletta und Caro für Gefahr sorgen, im Tor stand Jules.
Früh geriet Wittnau jedoch unter Druck. Nach einer Ecke fiel das 1:0 für Zähringen. Kurz darauf erhöhte die Heimmannschaft auf 2:0 und nutzte dabei ihre starke Anfangsphase eiskalt aus. Doch Wittnau zeigte Moral: Anja verkürzte mit einem Treffer zum 2:1 und brachte ihr Team zurück ins Spiel. In der Folge nahm die Partie an Struktur zu: Die Pässe wurden sauberer, die Aktionen klarer herausgespielt.
Ein Freistoß für Zähringen nach einem Foul an Elena sorgte für kurzzeitige Gefahr, doch die Wittnauer Defensive klärte aufmerksam. Aufgrund der Hitze wurde anschließend eine zweite Trinkpause eingelegt, die beiden Teams sichtbar guttat. Nach der Unterbrechung hatte Wittnau eine gute Gelegenheit zum Ausgleich, ließ diese jedoch ungenutzt. Auch mehrere sehr gute Chancen wurden von der Zähringer Abwehr konsequent ins Aus geklärt. Auf der anderen Seite prüfte Zähringen Torhüterin Jules mit einem Schuss, den sie souverän parierte.
In der Schlussphase erhöhte Zähringen nochmals den Druck und kam zu weiteren Chancen. Schließlich fiel ein etwas unglückliches 3:1, das die Entscheidung bedeutete. Trotz großer Einsatzbereitschaft konnte Wittnau nicht mehr zurückkommen. Mit dem Abpfiff blieb es beim 3:1 für Zähringen in einem Spiel, das besonders in der zweiten Hälfte deutlich an Qualität gewann und trotz der Hitze mit viel Einsatz geführt wurde.
Wir spielten mit folgender Aufstellung:
Julia Bumen – Maya Schmidt – Leonie Wagner – Charlotte Üblacker – Miriam Gaymann – Anja Guldenschuh – Mila Fauth – Ronja Schmidt (Jasmin Nerz) – Alina Sandu – Nicoletta Rittinghausen (Elena Glatz) – Carolin Hanser