Kulturreise der AH nach Düsseldorf – Der Kontrollausflug!

3. November 2019

Als sich im November letzten Jahres eine Gruppe Richtung Düsseldorf aufmachte, um die dortigen Gepflogenheiten und Bräuche zu erkunden, haben sich als Fazit fünf zentrale Erkenntnisse herauskristallisiert, über die nun seit über einem Jahr immer wieder kontrovers diskutiert wurde. Um endgültig Zweifel auszuräumen und den Wahrheitsgehalt der damals aufgestellten Erkenntnisse zu belegen bzw. zu wiederlegen, galt es ein zweites Mal die beschwerliche Reise auf sich zu nehmen. Nachfolgend die Ergebnisse:

1.: „Wenn man am Zeitumstellungs-Wochenende um 2:40 Uhr Richtung Hotel läuft, dann ist man um Punkt 2:00 Uhr im Bett.“

  • Prinzipiell stimmt diese Aussage. Voraussetzung ist jedoch, dass man an der Reise teilnehmen kann und nicht auf Grund einer Grippe oder dem gefürchteten „Deißinger-Fieber“ zum Bett hüten verdonnert ist. Letzteres ist ein Infekt, der sich über Jahre hinziehen und immer wieder in den kalten Jahreszeiten auftreten kann. Den Betroffenen die besten Genesungswünsche; Schade, dass ihr nicht dabei gewesen sein konntet!
  • Man muss um die o.g. Uhrzeit nicht immer laufen! Ein Taxi ist die einerseits sicherere und andererseits deutlich schnellere Variante. Was ein paar Stunden später am Frühstückstisch doch alles über die verschiedensten Laufwege berichtet und diskutiert wurde! Wenn nur mal die Trainingskilometer mittwochabends auf eine nur annähernd so große Kilometeranzahl kommen würde…

2.: „Nach dem Alt ist vor dem Alt.“

  • In regelmäßigen Abständen getätigte Aussagen eines ReiseMitglieds wie „Ja, wie sieht’s aus, trinken wir mal einen?“ oder „Ja, was ist jetzt los, trinken wir noch einen?“ bestätigen die Allgemeingültigkeit dieser Erkenntnis.
  • Ausnahme: wenn nach einem Alt für die darauf folgenden drei Stunden eine Cocktail-Happy-Hour ansteht… Nach dieser kurzen Zwischenphase gilt aber wieder die bewährte Grundregel „nach dem Alt ist vor dem Alt“.

3.: „Brüdern ist ein Licht aufgegangen, dass sie wahre (Party-)Brüder sind“

  • Ein Licht? Nein, dieses Lichtlein ist in der Zwischenzeit zu einem Großfeuer entbrannt! Ob afrikanische Solotanzeinlage, schwedische Gruppentänze oder Jumbo-Cocktails, die Brüder können einfach alles! Ein weiteres Steigerungspotenzial ist kaum noch denkbar, aber auszuschließen ist bei diesen Jungs gar nichts mehr. Einziger Wehrmutstropfen: die geringe Anwesenheitsquote beim gemeinsamen Frühstück aufgrund Schlafmangels…
  • Unabhängig von den o.g. Brüdern wurde einmal mehr bestätigt, dass alle mitgereisten Männer richtig groß miteinander feiern können!

4.: „Die jungen Alten können von den etwas älteren Alten noch viel lernen, nicht nur fußballerisch am Mittwochabend“

  • Aussage trifft zu für Mittwochabende.
  • Aussage trifft nicht zu für diesen Düsseldorf-Kulturreise-Kontrollausflug: Liebe „ältere Alten“, muss es denn immer ein Bier sein? Nehmt euch mal ein Beispiel am Jüngsten, der als einziger auf dem Schiff einen Kaffee bestellt und bei strahlendem Sonnenschein genossen hat!

5.: Weilen die Trainer Thommy und Robbie auf Kulturreise, dann schreibt die Zwait mit Interimstrainer Toby 3 Punkte“

  • Diese Aussage kann nicht eins zu eins überprüft werden, da das Trainer-Team in der Zwischenzeit nicht mehr die Zwait coacht. Ob es daran lag (dass nun nicht mehr Cheftrainer), dass das Trainer-Team in den letzten Monaten zu oft in Düsseldorf (mehrmals!), auf Mallorca oder in Fiss weilten, wodurch sie zu viele Trainingseinheiten und Spiele verpasst haben, ist dem Autor leider nicht bekannt. Wäre aber durchaus denkbar… 😉
  • Aber: Sind die zwei gemeinsam in Düsseldorf unterwegs, dann schreibt die Zwait trotzdem 3 Punkte. Scheint also was dran zu sein an der Aussage…

Auch dieses Mal ein großes und herzliches Dankeschön an das alt bewährte und gut eingespielte Orga-Team Richie und Ralf. Wir sind alle auf das nächste Jahr gespannt!